Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) / General T&Cs
Conrad Electronic SE
(13. September 2026)
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Allgemeine Geschäftsbedingungen für Lieferungen an Geschäftskunden (B2B)(„ALB“) – Version 1, Stand 13.09.2026
der Conrad Electronic SE, Klaus-Conrad-Str. 1, 92242 Hirschau, Deutschland („Verkäufer“)
Im Interesse leichterer Lesbarkeit wurde auf die gleichzeitige Verwendung männlicher, weiblicher oder anderer geschlechtsspezifischer Formen verzichtet. Alle Personal- oder Possessivpronomen und sonstigen Bezugnahmen gelten für alle Geschlechter.
1. Geltung dieser ALB1.1 Allgemeine Lieferbedingungen. Diese ALB gelten nur, wenn der Kunde ein Unternehmer im Sinne des § 14 BGB, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist. Diese ALB gelten (vorbehaltlich Satz 1) für alle Kaufverträge zwischen dem Verkäufer als Verkäufer und dem Kunden als Käufer über bewegliche Sachen, digitale Inhalte oder Waren mit digitalen Elementen („Ware“), ohne Rücksicht darauf, ob der Verkäufer die Ware selbst herstellt oder einkauft („Kaufverträge“ und jeweils einzeln „Kaufvertrag“). Diese ALB gelten (vorbehaltlich Satz 1) auch für alle zukünftigen Kaufverträge, ohne dass es eines erneuten Hinweises im betreffenden Einzelfall bedarf.
1.2 Besondere Bedingungen für zusätzliche Leistungen. Soweit der Kunde über die Lieferung der Ware hinaus vom Verkäufer angebotene Leistungen in Anspruch nehmen möchte, gelten dafür möglicherweise ergänzend besondere Bedingungen. Im Falle von Konflikten mit diesen ALB gehen die betreffenden besonderen Bedingungen vor.
1.3 Geschäftsbedingungen des Kunden. Geschäftsbedingungen des Kunden oder Dritter (wie in Ziff. 1.4 definiert), egal ob von diesen ALB abweichend, diesen ALB entgegenstehend oder diese ALB ergänzend („Andere AGB“), werden nur Vertragsbestandteil, soweit der Verkäufer ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zustimmt. Schweigen, mangelnder Widerspruch in Kenntnis Anderer AGB und Bezugnahmen auf Verlautbarungen, die Andere AGB enthalten oder darauf verweisen, stellen keine solche ausdrückliche Zustimmung dar.
1.4 Dritte. „Dritter“ im Sinne dieser ALB ist jede Person, bei der es sich weder um den Verkäufer noch den Kunden handelt (Verkäufer und Kunde jeweils einzeln „Partei“ und gemeinsam „Parteien“), gleichviel, ob es sich bei dieser Person um ein verbundenes Unternehmen einer Partei handelt.
2. Vertragsabschluss und Drittangebote
2.1 Angebot und Vertragsschluss.
(a) Angebote von Ware durch den Verkäufer, insb. auf Internetseiten, in elektronischen Katalogen oder physischen Prospekten, stellen keine rechtlich bindenden Angebote dar.
(b) Bestellungen von Ware durch den Kunden stellen rechtlich bindende Angebote auf Abschluss eines Kaufvertrags dar. Der Kunde ist an sein Angebot für vierzehn (14) Kalendertage ab dessen Absendung (den Tag der Absendung in die Fristberechnung eingeschlossen) gebunden („Bindungsfrist“).
(c) Der Verkäufer kann das Angebot des Kunden innerhalb der betreffenden Bindungsfrist annehmen. Die Annahme kann durch ausdrückliche dahingehende Erklärung in Textform oder durch Übergabe der Ware an den Kunden oder einen vom Kunden bestimmten Dritten erfolgen. Die Parteien sind sich insoweit einig, dass eine bloße Bestellbestätigung, Auftragseingangsbestätigung o.ä. wie auch eine Versandankündigung oder -bestätigung noch keine Annahme darstellt.
(d) Soweit das elektronische Beschaffungssystem des Kunden (z. B. via EDIFACT) die Übermittlung einer Bestellantwort (z. B. im Nachrichtentyp ORDRSP) erfordert, vereinbaren die Parteien, dass eine solche automatisiert versendete Nachricht des Verkäufers ausschließlich der technischen Aufrechterhaltung des Datenverarbeitungsprozesses im Kundensystem dient und ihr keine Wirkung als rechtsverbindliche Annahmeerklärung zukommt. Vielmehr richtet sich der Vertragsschluss auch in diesem Fall ausschließlich nach vorstehender lit. (c).
2.2 Drittangebote. Der Verkäufer mag jetzt oder künftig Dritten die Möglichkeit bieten, die Website www.velqinarox.pro zu nutzen, um deren Waren zu verkaufen. Über den verlinkten Unternehmensnamen können Informationen über den Dritten eingesehen werden. Der Kaufvertrag, der bei einem Verkauf von Drittanbieter-Waren zustande kommt, wird ausschließlich mit dem Dritten und nicht mit dem Verkäufer geschlossen, es sei denn, es ist auf der Website ausdrücklich etwas Abweichendes bestimmt. Der Verkäufer rät dazu, die Geschäftsbedingungen und die Datenschutzerklärung des Dritten sorgfältig zu prüfen.
3. Preise und Zahlung
3.1 Preise. Alle Preise verstehen sich zzgl. gesetzlich geschuldeter Mehrwertsteuer und einer produkt- und ziellandabhängigen Versandkostenpauschale gemäß der Auflistung unter https://www.velqinarox.pro/de/service/lieferung-und-abholung/lieferarten.html.
3.2 Fälligkeit und Verzug. Rechnungsbeträge sind innerhalb von vierzehn (14) Kalendertagen ab Lieferung der Ware an den Kunden oder einen vom Kunden bestimmten Dritten und Zugang der Rechnung beim Kunden zu bezahlen. Der Rechnungsbetrag ist ab Verzugseintritt mit dem maßgeblichen gesetzlichen Verzugszinssatz zu verzinsen. Das Recht des Verkäufers, weitere ihm durch den Verzug entstandene Schäden ersetzt zu verlangen, bleibt unberührt.
3.3 Aufrechnung und Zurückbehaltung. Der Kunde ist zur Aufrechnung mit Gegenansprüchen oder zur Zurückbehaltung von Zahlungen aufgrund von Gegenansprüchen nur berechtigt, soweit die Gegenansprüche unbestritten oder rechtskräftig festgestellt sind oder sich aus demselben Kaufvertrag ergeben, unter dem die betreffende Lieferung der Ware erfolgt ist bzw. zu erfolgen hat.
4. Lieferung und Lieferzeit4.1 Teillieferungen. Der Verkäufer ist zu Teillieferungen berechtigt, soweit diese für den Kunden nicht unzumutbar sind, etwa soweit Teillieferungen nach dem Vertragszweck für den Kunden von Interesse sind und dem Kunden dadurch kein erheblicher Mehraufwand und keine zusätzlichen Kosten entstehen.
4.2 Versand und Verpackung. Der Verkäufer hat das Recht, die Art der Versendung, insb. Transportunternehmen, Versandweg und Verpackung, zu bestimmen.
4.3 Liefertermine. Vom Verkäufer in Aussicht gestellte Fristen und Termine für Lieferungen sind nur als Schätzung zu verstehen, es sei denn (und dann nur soweit), dass die betreffende Frist oder der betreffende Termin ausdrücklich als fest zugesagt oder vereinbart wird. Lieferfristen und -termine beziehen sich auf den Zeitpunkt der Übergabe der Ware an den (im Falle mehrerer an den ersten) Spediteur, Frachtführer oder sonst mit dem Transport beauftragten Dritten; dies gilt auch, wenn der Verkäufer einen Lieferanten anweist, die Ware direkt an den Kunden oder einen vom Kunden bestimmten Dritten zu liefern.
4.4 Höhere Gewalt. Im Falle von höherer Gewalt oder sonstigen außergewöhnlichen und zum Zeitpunkt des Abschlusses des Kaufvertrags nicht vorhersehbaren Ereignissen (einschl. Betriebsstörungen aller Art, Schwierigkeiten in der Material-, Rohstoff- oder Energiebeschaffung, Transportverzögerungen, Arbeitskampfmaßnahmen wie Streiks und rechtmäßigen Aussperrungen, Mangel an Arbeitskräften, Schwierigkeiten bei der Beschaffung von notwendigen behördlichen Genehmigungen, behördlicher Maßnahmen und der ausbleibenden, nicht richtigen oder nicht rechtzeitigen Belieferung durch Lieferanten trotz eines vom Verkäufer geschlossenen kongruenten Deckungsgeschäfts), die der Verkäufer nicht zu vertreten hat und die die Lieferung verzögern oder behindern, gilt Folgendes: Soweit solche Ereignisse die Lieferung vorübergehend verzögern, verlängern sich die Lieferfristen oder verschieben sich die Liefertermine um den Zeitraum der Behinderung zzgl. einer angemessenen Anlauffrist. Soweit solche Ereignisse die Lieferung nicht nur vorübergehend wesentlich erschweren oder unmöglich machen, ist der Verkäufer durch Erklärung gegenüber dem Kunden in Textform zum Rücktritt vom Kaufvertrag berechtigt. Soweit dem Kunden infolge der Verzögerung die Abnahme der Ware nicht zuzumuten ist, ist er durch Erklärung gegenüber dem Verkäufer in Textform zum Rücktritt vom Kaufvertrag berechtigt.
4.5 Incoterm. Es gilt DAP (Delivered at Place) Incoterms 2020 bezogen auf die vom Kunden angegebene Lieferadresse (egal, ob dies eine eigene Adresse des Kunden oder eine Adresse eines vom Kunden bestimmten Dritten ist; der so vom Kunden angegebene Empfänger, egal, ob der Kunde selbst oder ein vom Kunden bestimmter Dritter, „Empfänger“); die Gefahr geht auf den Kunden über, wenn die Ware dem Empfänger auf dem ankommenden Beförderungsmittel entladebereit zur Verfügung gestellt wurde. Dies gilt auch dann, wenn Teillieferungen erfolgen oder der Verkäufer über die Lieferung der Ware hinaus noch andere Leistungen, einschl. Installation, übernommen hat.
4.6 Eigentumsvorbehalt. Der Verkäufer behält sich das Eigentum an der Ware bis zur vollständigen Bezahlung aller gegenwärtigen und künftigen Forderungen aus dem Kaufvertrag vor. Der Kunde ist berechtigt, die unter Eigentumsvorbehalt stehende Ware im ordnungsgemäßen Geschäftsverkehr zu veräußern. Verpfändungen und Sicherungsübereignungen sind unzulässig. Der Kunde tritt an den Verkäufer hiermit sicherungshalber alle Forderungen ab, die aus einer etwaigen Weiterveräußerung entstehen oder die an die Stelle der unter Eigentumsvorbehalt stehenden Ware treten, wie z.B. Versicherungsansprüche oder Ansprüche bei Verlust oder Zerstörung. Der Verkäufer nimmt diese Abtretung hiermit an. Der Verkäufer ermächtigt den Kunden, die an den Verkäufer abgetretenen Forderungen im eigenen Namen (des Kunden) einzuziehen. Der Verkäufer darf diese Einzugsermächtigung im Verwertungsfall widerrufen. Soweit der Verkäufer durch die Sicherungsabtretung unangemessen übersichert ist, ist er zur Freigabe von Sicherheiten verpflichtet.
5. SoftwareSoweit die Ware Software enthält und der Verkäufer dem Kunden im Zusammenhang mit dem Kaufvertrag hieran eine Lizenz einräumt, gelten etwaige Lizenzbedingungen des Software-Anbieters und/oder des Verkäufers. Auf Anfrage stellt der Verkäufer dem Kunden diese Lizenzbedingungen zur Verfügung.
6. Mangelhaftigkeit
6.1 Allgemeines. Für die Rechte des Kunden bei Sach- und Rechtsmängeln gelten die gesetzlichen Regelungen, soweit in diesen ALB, insb. Ziff. 6 und 7, nichts anderes bestimmt ist. In allen Fällen unberührt bleiben die Rechte des Kunden aus gesondert abgegebenen Garantien des Verkäufers oder von Herstellern. Ziff. 6.3 bis 6.6 gelten nicht, soweit der letzte Vertrag in der Lieferkette ein (i) Kaufvertrag ist, durch den ein Verbraucher von einem Unternehmer eine Ware kauft (Verbrauchsgüterkauf), oder (ii) ein Vertrag ist, der die Bereitstellung digitaler Inhalte durch einen Unternehmer an einen Verbraucher gegen Zahlung eines Preises zum Gegenstand hat.
6.2 Untersuchungs- und Rügepflicht. Die Ware ist unverzüglich nach Ablieferung an den Kunden oder einen vom Kunden bestimmten Dritten durch den Kunden oder einen vom Kunden bestimmten Dritten zu untersuchen. Sie gilt hinsichtlich offensichtlicher Mängel oder anderer Mängel, die bei einer unverzüglichen, sorgfältigen Untersuchung erkennbar gewesen wären, als vom Kunden genehmigt, wenn der Kunde nicht unverzüglich, jedenfalls aber innerhalb von vierzehn (14) Kalendertagen nach Ablieferung, eine Mängelrüge in Textform an den Verkäufer absendet. Hinsichtlich anderer Mängel gilt die Ware als vom Kunden genehmigt, wenn der Kunde nicht unverzüglich, jedenfalls aber innerhalb von vierzehn (14) Kalendertagen nach dem Zeitpunkt, in dem sich der Mangel zeigte, eine Mängelrüge in Textform an den Verkäufer absendet. Auf Verlangen des Verkäufers sendet der Kunde beanstandete Ware auf Kosten des Kunden an den Verkäufer oder einen vom Verkäufer bestimmten Dritten zurück oder sorgt dafür, dass dies geschieht; bei berechtigter Mängelrüge erstattet der Verkäufer dem Kunden die hierfür erforderlichen Kosten.
6.3 Nacherfüllung. Bei Mängeln der gelieferten Ware ist der Verkäufer – unter den sonstigen Voraussetzungen und nach Maßgabe dieser ALB, insb. Ziff. 6.4 und 6.5 – zur Nacherfüllung innerhalb angemessener Frist, nach Wahl des Verkäufers in Form der Beseitigung des Mangels oder der Lieferung mangelfreier Ware, berechtigt und verpflichtet.
6.4 Ware, deren Hersteller nicht der Verkäufer ist. Bei Mängeln der gelieferten Ware, deren Hersteller nicht der Verkäufer ist, wird der Verkäufer nach seiner Wahl seine Ansprüche gegen den/die Hersteller und/oder Lieferanten wegen Mängeln („Verkäufer-Mängelansprüche“) für Rechnung des Kunden geltend machen oder an den Kunden abtreten. Ansprüche wegen Mängeln gegen den Verkäufer bestehen insoweit – unter den sonstigen Voraussetzungen und nach Maßgabe dieser ALB – nur, soweit die Durchsetzung der Verkäufer-Mängelansprüche erfolglos war (in Form einer rechtskräftigen Klageabweisung oder eines uneinbringlichen Zwangsvollstreckungsversuchs) oder, etwa aufgrund einer Insolvenz, aussichtslos ist. Soweit der Verkäufer dem Kunden die Verkäufer-Mängelansprüche abtritt, stellt der Verkäufer dem Kunden die beim Verkäufer vorhandenen Informationen und Unterlagen zur Verfügung, die für die Durchsetzung der Verkäufer-Mängelansprüche durch den Kunden vernünftigerweise erforderlich sind. Während der Dauer der gerichtlichen Durchsetzung (durch den Verkäufer oder den Kunden) der Verkäufer-Mängelansprüche ist die Verjährung der betreffenden Ansprüche des Kunden gegen den Verkäufer wegen Mängeln gehemmt. Die vorstehenden Regelungen dieser Ziff. 6.4 gelten entsprechend, soweit der Verkäufer der Hersteller der gelieferten Ware ist und diese wegen eines Mangels eines in der Ware enthaltenen Bauteils eines anderen Herstellers mangelhaft ist.
6.5 Ware mit Herstellergarantie. Soweit bzgl. der gelieferten Ware eine Herstellergarantie existiert, bestehen Ansprüche des Kunden gegen den Verkäufer wegen Mängeln – unter den sonstigen Voraussetzungen und nach Maßgabe dieser ALB – nur, soweit die Durchsetzung der Garantieansprüche gegen den Hersteller erfolglos war (in Form einer rechtskräftigen Klageabweisung oder eines uneinbringlichen Zwangsvollstreckungsversuchs) oder, etwa aufgrund einer Insolvenz, aussichtslos ist. Dies gilt nicht, soweit der Umfang der Herstellergarantie hinter den vorbehaltlich dieser Ziff. 6.5 bestehenden Ansprüchen des Kunden gegen den Verkäufer wegen Mängeln zurückbleibt. Der Verkäufer wird dem Kunden die dem Verkäufer vorliegenden Angaben zum Hersteller für die Geltendmachung von möglichen Garantieansprüchen zugänglich machen. Während der Dauer der gerichtlichen Durchsetzung der Garantieansprüche durch den Kunden gegen den Hersteller ist die Verjährung der betreffenden Ansprüche des Kunden gegen den Verkäufer wegen Mängeln gehemmt.
6.6 Verjährung. Die Verjährungsfrist für Ansprüche des Kunden wegen Mängeln der gelieferten Ware beträgt ein (1) Jahr ab Ablieferung der Ware beim Kunden oder einem vom Kunden bestimmten Dritten. Diese Frist gilt nicht für Ansprüche wegen Mängeln einer Sache, die entsprechend ihrer üblichen Verwendungsweise für ein Bauwerk verwendet worden ist und dessen Mangelhaftigkeit verursacht hat, nicht für Schadensersatzansprüche aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit oder aus vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzungen des Verkäufers, seiner gesetzlichen Vertreter oder seiner Erfüllungsgehilfen und nicht für eine Ersatzpflicht nach anwendbaren zwingenden Produkthaftungsgesetzen, die jeweils nach den gesetzlichen Regelungen verjähren. Ziff. 6.1 Sätze 2 und 3 bleiben unberührt.
7. Haftung
7.1 Leichte Fahrlässigkeit. Der Verkäufer haftet für leichte Fahrlässigkeit nur in Fällen der Verletzung von vertragswesentlichen Pflichten. Das sind solche Pflichten, die der Verkäufer dem Kunden nach dem Inhalt und Zweck des Kaufvertrags gerade zu gewähren hat und deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Kaufvertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertraut und vertrauen darf.
7.2 Entgangener Gewinn. Die Haftung des Verkäufers für entgangenen Gewinn, entgangene Einsparungen und sonstige Folge-, indirekte oder mittelbare Schäden ist ausgeschlossen.
7.3 Aufwendungsersatz. Die Haftung des Verkäufers auf Ersatz vergeblicher Aufwendungen ist beschränkt auf die vertragstypischen Aufwendungen, die bei Kaufverträgen der im jeweiligen Einzelfall relevanten Art eintreten.
7.4 Haftungsbeschränkung. Die Haftung des Verkäufers ist zudem beschränkt
(a) auf den typischen, vorhersehbaren Schaden, der bei Kaufverträgen der im jeweiligen Einzelfall relevanten Art eintritt;
(b) auf Fälle, die pro Schadensfall einen Betrag von 30,00 EUR oder einen Betrag von einem Prozent (1 %) des vereinbarten Preises übersteigen; und
(c) hinsichtlich Verzugsschäden auf fünf Prozent (5 %) des vereinbarten Preises der betroffenen Ware.
7.5 Weitere Haftungsbeschränkung für Datenverluste. Unbeschadet Ziff. 7.1 bis 7.4 haftet der Verkäufer für Datenverluste nur, soweit der Kunde nachweisbar die Daten regelmäßig, entsprechend dem aktuellen Stand der Technik und angemessen für die Bedeutung der Inhalte gesichert hat. Auch dann ist die Haftung für Datenverluste auf den Wiederherstellungsaufwand bei Vorhandensein einer Sicherungskopie beschränkt.
7.6 Ausnahmen. Die Haftungsbeschränkungen, -begrenzungen und -ausschlüsse in Ziff. 7.1 bis 7.5 gelten nicht für
(a) eine Haftung wegen Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit;
(b) eine Ersatzpflicht nach anwendbaren zwingenden Produkthaftungsgesetzen;
(c) vorsätzliche oder grob fahrlässige Pflichtverletzungen des Verkäufers, seiner gesetzlichen Vertreter oder seiner Erfüllungsgehilfen; und
(d) eine Haftung unter übernommenen Garantien.
8. Außenwirtschaftsrechtliche Beschränkungen
8.1 Sanktionen. Der Kunde verpflichtet sich, hinsichtlich der Ware alle anwendbaren außenwirtschaftsrechtlichen Bestimmungen einzuhalten, einschl. aller Wirtschafts- und Finanzsanktionsgesetze, Embargo- und Exportkontrollvorschriften und sonstigen Handelsbeschränkungen, die insb. von den Vereinten Nationen, der Europäischen Union oder einem ihrer Mitgliedstaaten, dem Vereinigten Königreich oder den Vereinigten Staaten von Amerika verhängt, verwaltet oder durchgesetzt werden („Sanktionen“). Dies gilt auch für eine Weiterveräußerung oder sonstige Weitergabe der Ware. Soweit der Verkäufer auf Wunsch des Kunden die Lieferung der Ware außerhalb des Sitzlandes des Verkäufers übernimmt, hat der Kunde ihn unverzüglich in Textform über relevante Sanktionen in Bezug auf das Bestimmungsland zu informieren.
8.2 Sanktionierte Personen. Der Kunde gewährleistet, dass weder er noch seine Tochtergesellschaften (i) eine Sanktionierte Person sind oder (ii) im direkten oder indirekten Eigentum oder unter der direkten oder indirekten Kontrolle einer Sanktionierten Person stehen. Der Kunde hat den Verkäufer unverzüglich in Textform zu informieren, sofern das nicht mehr zutrifft. Als „Sanktionierte Person“ gilt jede natürliche oder juristische Person, die insb. auf einer Sanktionsliste der Vereinten Nationen, der Europäischen Union oder eines ihrer Mitgliedsstaaten, des Vereinigten Königreichs oder der Vereinigten Staaten von Amerika gelistet ist.
8.3 Rüstungsrelevante, kern- oder waffentechnische oder militärische Verwendung. Der Kunde hat vor Vertragsabschluss in Textform mitzuteilen, soweit die Ware für eine genehmigungspflichtige rüstungsrelevante, kern- oder waffentechnische oder militärische Verwendung außerhalb der Europäischen Union bestimmt oder eine solche Verwendung nicht auszuschließen ist. Unterbleibt eine solche Mitteilung, gilt dies als Zusicherung, dass keine derartige Nutzung erfolgt. Bei konkreten Hinweisen auf eine mögliche solche Verwendung kann der Verkäufer eine Überprüfung durch die zuständige Behörde veranlassen oder dies vom Kunden verlangen, ohne dass der Kunde daraus Ansprüche wegen daraus resultierender Verzögerungen ableiten kann.
8.4 Kein (Re-)Export nach Russland oder Belarus. Der Kunde ist verpflichtet, weder direkt noch indirekt Güter, Software, Technologie oder sonstige Leistungen, die unter dem Kaufvertrag geliefert werden, nach Russland oder Belarus (Weißrussland) oder zur Verwendung in Russland oder Belarus zu verkaufen, zu liefern, weiterzugeben, zu exportieren oder zu re-exportieren, soweit dies gegen EU-Sanktionen, Exportkontrollvorschriften oder sonstige anwendbare gesetzliche Vorgaben, insb. Verordnung (EU) Nr. 833/2014 oder Verordnung (EG) Nr. 765/2006, verstoßen würde. Der Kunde hat sich nach besten Kräften zu bemühen, sicherzustellen, dass der Zweck von Satz 1 nicht durch Dritte in der weiteren Handelskette (insb. durch mögliche Wiederverkäufer) vereitelt wird. Ein Verstoß gegen Satz 1 oder Satz 2 stellt eine wesentliche Vertragsverletzung dar und berechtigt den Verkäufer insb. zur fristlosen Kündigung sowie zur Geltendmachung von Schadensersatz. Der Kunde hat den Verkäufer unverzüglich in Textform über jeden bekannten oder drohenden Verstoß gegen diese Bestimmungen (auch durch Dritte in der Handelskette) zu informieren und auf Verlangen des Verkäufers unverzüglich die zur Überprüfung erforderlichen Informationen in Textform zur Verfügung zu stellen.
9. Datenlöschungspflichten
9.1 Löschung. Im Rahmen der Rückgabe von Ware mit Speichermedien (z.B. Festplatten, USB-Sticks etc.) an den Verkäufer, aus welchem Grund auch immer (Gewährleistung, Reparatur, Rückabwicklung des Kaufs etc.), ist der Kunde verpflichtet, auf der Ware befindliche Daten, insb. personenbezogene und vertrauliche, vor der Rückgabe der Ware zu sichern und anschließend dauerhaft und sicher von der Ware zu löschen.
9.2 Keine Verantwortung des Verkäufers. Der Verkäufer kann nicht sicherstellen, dass alle Daten unwiederbringlich gelöscht werden, und haftet nicht dafür, falls die Daten in die Hände Dritter gelangen. Der Kunde stellt den Verkäufer von sämtlichen Ansprüchen frei, die daraus resultieren können, dass auf der Ware oder den zugehörigen Datenträgern noch Daten vorhanden waren. Dies gilt auch für etwaige Ansprüche Dritter. Soweit noch Daten vorhanden sind, besteht für diese keine Vertraulichkeit.
10. Freiwillige Rücktritts oder Rückgaberecht
Etwaige dem Kunden außerhalb dieser ALB per Individualvertrag oder in Geschäftsbedingungen des Verkäufers eingeräumte Rücktritts- oder Rückgaberechte werden durch diese ALB nicht berührt.
11. Sonstige Bestimmungen
11.1 Vertraulichkeit. Alle nicht öffentlich bekannten Preise, Rabatte und sonstigen kommerziellen Konditionen, die dem Kunden im Zusammenhang mit dem Kaufvertrag oder der Lieferung der Ware vom Verkäufer oder auf dessen Veranlassung offengelegt werden („Vertrauliche Informationen“), sind vom Kunden für einen Zeitraum von fünf (5) Jahren nach Abschluss des Kaufvertrags vertraulich zu behandeln. Der Kunde darf die Vertraulichen Informationen in diesem Zeitraum an Dritte nur offenlegen, soweit die Vertraulichen Informationen nicht auf den Verkäufer zurückgeführt werden können. Die Pflicht zur Vertraulichkeit besteht nicht
(a) gegenüber verbundenen Unternehmen des Kunden, soweit der Kunde sicherstellt, dass die verbundenen Unternehmen zur selben Vertraulichkeit verpflichtet sind wie der Kunde selbst (wobei der Kunde für etwaige Verstöße seiner verbundenen Unternehmen gegen die Vertraulichkeitspflicht wie für eigene Verstöße einzustehen hat);
(b) gegenüber Gerichten und Behörden, soweit eine Rechtspflicht zur Offenlegung besteht; oder
(c) soweit die Vertraulichen Informationen öffentlich bekannt werden und das Bekanntwerden nicht auf einem Verschulden des Kunden oder eines seiner verbundenen Unternehmen, denen der Kunde die Vertraulichen Informationen offenbart hat, beruht.
11.2 Überschriften. In diesen ALB enthaltene Überschriften dienen lediglich der Vereinfachung und sind für die Auslegung der ALB irrelevant.
11.3 Rechtswahl. Der Kaufvertrag (einschl. der ihm vorangegangenen Verhandlungen) und diese ALB unterliegen ausschließlich dem Sachrecht des Staates, in dem der Verkäufer seinen Sitz hat. Das Kollisionsrecht dieses Staates und das Übereinkommen der Vereinten Nationen über Verträge über den internationalen Warenkauf vom 11. April 1980 (CISG) gelten nicht.
11.4 Gerichtsstand. Ausschließlicher – auch internationaler – Gerichtsstand für alle sich aus oder im Zusammenhang mit dem Kaufvertrag oder diesen ALB ergebenden Streitigkeiten, einschl. über ihre betreffende Wirksamkeit und quasi-vertragliche oder nicht-vertragliche Ansprüche, ist – vorbehaltlich der beiden nachfolgenden Sätze – der Sitz des Verkäufers. Der Verkäufer ist berechtigt, Klage am allgemeinen Gerichtsstand des Kunden zu erheben. Entgegenstehende zwingende gesetzliche Regelungen, insb. zu ausschließlichen Zuständigkeiten, bleiben unberührt.
11.5 Salvatorische Klausel. Soweit eine bestehende oder künftige Bestimmung des Kaufvertrags ganz oder teilweise gegen zwingendes Recht verstoßen oder aus anderen Gründen unwirksam sein oder werden sollte, bleibt die Wirksamkeit des Kaufvertrags im Übrigen unberührt. Der vorstehende Satz gilt entsprechend für diese ALB. Soweit der Kaufvertrag in seiner bestehenden oder künftigen Fassung Regelungslücken enthalten sollte (einschl. als Folge der Unwirksamkeit von im Kaufvertrag enthaltenen Bestimmungen), gelten zur Ausfüllung dieser Lücken diejenigen rechtlich wirksamen Bestimmungen als vereinbart, die die Parteien nach den wirtschaftlichen Zielsetzungen und dem Zweck des Kaufvertrags vereinbart hätten, wenn sie die Lücke gekannt hätten. Der vorstehende Satz gilt entsprechend für diese ALB.
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Bitte beachten Sie, dass aus Gründen der leichteren Lesbarkeit auf eine geschlechtsspezifische Differenzierung verzichtet wird. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung für alle Geschlechter.
1. Vertragspartner
Ihr Kaufvertrag kommt mit Conrad Electronic SE (nachstehend „Conrad", „wir", „uns"), Klaus-Conrad-Str. 1, 92242 Hirschau zustande.
2. Geltungsbereich
Für alle gegenseitigen Ansprüche aus und im Zusammenhang mit einem Vertragsabschluss über die Lieferung von Waren zwischen dem Kunden (nachstehend auch „Sie", „Ihnen") und Conrad gelten stets diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen in ihrer zum Zeitpunkt des jeweiligen Vertragsabschlusses gültigen Fassung.Bestellungen auf velqinarox.pro sind für alle Personen aus dem Europäischen Wirtschaftsraum möglich, unabhängig von Wohnsitz, Herkunft oder Staatszugehörigkeit.
3. Vertragsabschluss
3.1 Die Darstellung der Produkte im Online-Shop stellt kein rechtlich bindendes Angebot, sondern einen unverbindlichen Online-Katalog dar. Durch Anklicken des Bestellbuttons geben Sie eine verbindliche Bestellung der im Warenkorb enthaltenen Waren ab. Die Bestätigung des Zugangs Ihrer Bestellung erfolgt per E-Mail unmittelbar nach deren Eingang bei uns. Die Zugangsbestätigung stellt noch keine Vertragsannahme dar.
3.2 Wir können Ihre Bestellung durch Versand einer Annahmeerklärung in separater E-Mail oder durch Auslieferung der Ware innerhalb von 2 Werktagen annehmen, wobei der Zugang beim Kunden maßgeblich ist. Werden als Fristen Werktage angegeben, so verstehen sich darunter alle Wochentage mit Ausnahme von Samstagen, Sonntagen und gesetzlichen Feiertagen an unserem Sitz in Hirschau (Bayern).
3.3 Ihre persönlichen Daten und Informationen, die Sie uns zur Verfügung stellen, dienen CONRAD für die Abwicklung von Bestellungen, die Lieferung von Waren sowie für die Abwicklung der Zahlung. Die Lieferung des von Ihnen bestellten Artikels erfolgt durch ein von uns beauftragtes Transportunternehmen. Zu diesem Zweck übermitteln wir diesem Transportunternehmen Ihre uns vorliegende E-Mail-Adresse, damit das Transportunternehmen Ihnen Informationen über den Status Ihrer Sendungen sowie einen konkreten Liefertermin per E-Mail mitteilen kann.
3.4 Für registrierte Kunden ist es möglich, qualifizierte Warenkörbe und Produkte per Schnellbestellung zu bestellen, ohne den Checkoutprozess zu durchlaufen. Mit dem Klick auf "Jetzt kostenpflichtig bestellen" wird die Bestellung unter denen in der Schnellbestellung angegebenen Konditionen ausgelöst. Mit der Schnellbestellung werden die Allgemeinen Geschäftsbedingungen akzeptiert.4. Vertragstextspeicherung und Vertragssprache
4.1 Wir speichern den Vertragstext und senden Ihnen die Bestelldaten per E-Mail zu. Die AGB können Sie jederzeit auch unter www.velqinarox.pro einsehen. Ihre früheren Bestellungen können Sie im Bereich „Meine Bestellungen“ einsehen, wenn Sie sich als Kunde registriert und sich über die Website mit Ihren Zugangsdaten angemeldet haben.
4.2 Die Vertragssprache ist Deutsch.
5. Widerrufsbelehrung
Verbraucher haben das folgende Widerrufsrecht:Widerrufsrecht
Sie haben das Recht, binnen 14 Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen.
Die Widerrufsfrist beträgt 14 Tage ab dem Tag, an dem Sie oder ein von Ihnen benannter Dritter, der nicht der Beförderer ist, die letzte Ware in Besitz genommen haben bzw. hat.
Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns (Conrad Electronic SE, Klaus-Conrad-Straße 2, 92530 Wernberg-Köblitz, kundenservice@velqinarox.pro, Tel.: 09604 408787) mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. ein mit der Post versandter Brief oder E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist.
Sie können Ihr Widerrufsrecht auch online über die Widerrufsfunktion Vertrag widerrufen unter https://www.velqinarox.pro/de/ueber-conrad/rechtliches/vertrag-widerrufen.html ausüben. Wenn Sie diese Online-Funktion nutzen, übermitteln wir Ihnen auf einem dauerhaften Datenträger (z. B. durch eine E-Mail) unverzüglich eine Eingangsbestätigung mit Informationen zum Inhalt der Widerrufserklärung sowie dem Datum und der Uhrzeit ihres Eingangs.
Sie können das Muster-Widerrufsformular oder eine andere eindeutige Erklärung auch auf unserer Webseite www.velqinarox.pro elektronisch ausfüllen und übermitteln. Machen Sie von dieser Möglichkeit Gebrauch, so werden wir Ihnen unverzüglich (z. B. per E-Mail) eine Bestätigung über den Eingang eines solchen Widerrufs übermitteln.
Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.
Folgen des Widerrufs
Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, einschließlich der Lieferkosten (mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die sich daraus ergeben, dass Sie eine andere Art der Lieferung als die von uns angebotene, günstigste Standardlieferung gewählt haben), unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.
Wir tragen die Kosten der Rücksendung der Waren.
Sie müssen für einen etwaigen Wertverlust der Waren nur aufkommen, wenn dieser Wertverlust auf einen zur Prüfung der Beschaffenheit, Eigenschaften und Funktionsweise der Waren nicht notwendigen Umgang mit Ihnen zurückzuführen ist.
Für Waren, die aufgrund ihrer Beschaffenheit nicht normal mit der Post zurückgesandt werden können und die als solche in der Rechnung als „Sperrgut“ gekennzeichnet sind gilt: Wir holen die Waren ab.
Für alle übrigen Waren gilt: Wir können die Rückzahlung verweigern, bis wir die Waren wieder zurückerhalten haben oder bis Sie den Nachweis erbracht haben, dass Sie die Waren zurückgesandt haben, je nachdem, welches der frühere Zeitpunkt ist. Sie haben die Waren unverzüglich und in jedem Fall spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag, an dem Sie uns über den Widerruf dieses Vertrags unterrichten, an Conrad Electronic SE, Service-Center, Klaus-Conrad-Str. 1., 92240 Hirschau zurückzusenden oder zu übergeben. Nutzen Sie hierzu unser Retourenportal unter https://returns.parcellab.com/velqinarox.pro/de/#/. Die Frist ist gewahrt, wenn Sie die Waren vor Ablauf der Frist von 14 Tagen absenden.
Besondere Hinweise
Wenn Sie diesen Vertrag durch ein Darlehen finanzieren und ihn später widerrufen, sind sie auch an den Darlehensvertrag nicht mehr gebunden, sofern beide Verträge eine wirtschaftliche Einheit bilden. Dies ist insbesondere dann anzunehmen, wenn wir gleichzeitig Ihr Darlehensgeber sind oder wenn sich Ihr Darlehensgeber im Hinblick auf die Finanzierung unserer Mitwirkung bedient. Wenn uns das Darlehen bei Wirksamwerden des Widerrufs oder bei der Rückgabe der Ware bereits zugeflossen ist, tritt Ihr Darlehensgeber im Verhältnis zu Ihnen hinsichtlich der Rechtsfolgen des Widerrufs oder der Rückgabe in unsere Rechte und Pflichten aus dem finanzierten Vertrag ein. Letzteres gilt nicht, wenn der vorliegende Vertrag den Erwerb von Finanzinstrumenten (z.B. von Wertpapieren, Devisen oder Derivaten) zum Gegenstand hat.
Wollen Sie eine vertragliche Bindung so weitgehend wie möglich vermeiden, machen Sie von Ihrem Widerrufsrecht Gebrauch und widerrufen Sie zudem den Darlehensvertrag, wenn Ihnen auch dafür ein Widerrufsrecht zusteht.
Das Widerrufsrecht besteht nicht bei den folgenden Verträgen:
- Verträge zur Lieferung von Waren, die nicht vorgefertigt sind und für deren Herstellung eine individuelle Auswahl oder Bestimmung durch den Verbraucher maßgeblich ist oder die eindeutig auf die persönlichen Bedürfnisse des Verbrauchers zugeschnitten sind („Sonderbestellung“).
- Verträge zur Lieferung von Waren, die schnell verderben können oder deren Verfallsdatum schnell überschritten würde.
- Verträge zur Lieferung versiegelter Waren, die aus Gründen des Gesundheitsschutzes oder der Hygiene nicht zur Rückgabe geeignet sind, wenn ihre Versiegelung nach der Lieferung entfernt wurde.
- Verträge zur Lieferung von Waren, wenn diese nach der Lieferung auf Grund ihrer Beschaffenheit untrennbar mit anderen Gütern vermischt wurden.
- Verträge zur Lieferung von Ton- oder Videoaufnahmen oder Computersoftware in einer versiegelten Packung, wenn die Versiegelung nach der Lieferung entfernt wurde.
- Verträge zur Lieferung von Zeitungen, Zeitschriften oder Illustrierten mit Ausnahme von Abonnement-Verträgen.Muster-Widerrufsformular
Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, dann füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden Sie es zurück an:
Conrad Electronic SE
Klaus-Conrad-Straße 2
92530 Wernberg-Köblitz
E-Mail: kundenservice@velqinarox.proHiermit widerrufe(n) ich/wir den von mir/uns abgeschlossenen Vertrag über den Kauf der folgenden Waren:
Name des/der Verbraucher(s):
Anschrift des/der Verbraucher(s):
Datum:
Unterschrift des/der Verbraucher(s)
(nur bei Mitteilung auf Papier)6. Datenlöschungspflicht
6.1 Im Rahmen der Rückgabe von Geräten mit Speichermedien (z.B. Festplatten, USB-Sticks, etc.) an Conrad, aus welchem Grund auch immer (Gewährleistung, Reparatur, Rückabwicklung des Kaufs, etc.), ist der Kunde verpflichtet Daten, insbesondere personenbezogene und vertrauliche, von den Geräten vor deren Rückgabe zu sichern und anschließend dauerhaft und sicher zu löschen.
6.2 Conrad kann nicht sicherstellen, dass alle Daten und Datenfragmente unwiederbringlich gelöscht werden und haftet nicht dafür, dass die Daten nicht in die Hände Dritter gelangen. Der Kunde stellt Conrad von sämtlichen Ansprüchen frei, die daraus resultieren können, dass auf dem Gerät oder den zugehörigen Datenträgern, welche zurückgegeben wurden, noch Daten gleich welcher Art vorhanden waren. Dies gilt auch für etwaige Ansprüche Dritter. Soweit noch Daten auf den Speichermedien vorhanden sind, besteht für diese keine Vertraulichkeit.
6.3 Ist eine Löschung der Daten durch den Kunden technisch vor Rückgabe speicherfähiger Artikel nicht möglich, so hat der Kunde Conrad vor Rückgabe schriftlich darauf hinzuweisen, dass der Artikel noch aufgespielte, vertrauliche und/ oder personenbezogene oder sonstige ihm zugehörige Daten enthält, deren Löschung ihm aus technischen Gründen unmöglich war. Der Kunde nimmt zur Kenntnis, dass Conrad durch diese Mitteilung nicht verpflichtet wird, die Löschung der betreffenden Daten erfolgreich durchzuführen.
7. Selbstbelieferungsvorbehalt
Sollte Conrad ohne eigenes Verschulden selbst nicht beliefert werden, obwohl sie bei zuverlässigen Lieferanten deckungsgleiche Bestellungen aufgegeben hat, wird Conrad von ihrer Leistungspflicht frei und kann vom Vertrag zurücktreten. Hierbei wird velqinarox.pron Kunden unverzüglich über die Nichtverfügbarkeit informieren und dem Kunden im Falle des Rücktritts bereits geleistete Zahlungen unverzüglich erstatten.
8. Lieferung/Versandkosten
8.1 Alle Bestellungen auf velqinarox.pro werden ausschließlich an Kunden mit Lieferadressen der Bundesrepublik Deutschland geliefert.
8.2 Zuzüglich zu den angegebenen Produktpreisen sind ggf. anfallende Versandkosten und ein Mindermengenzuschlag vom Kunden zu tragen. Unsere aktuellen Versandkosten und zugehörigen Versandbedingungen aufgrund der ausgewählten Liefer- und Versandarten, können Sie unter https://www.velqinarox.pro/de/service/lieferung-und-abholung/lieferarten.html einsehen. Diese können Änderungen unterliegen. Bitte beachten Sie daher mögliche Aktualisierungen. Bei sperrigen Artikeln, die im Einzelnen entsprechend ausgewiesen sind, berechnen wir zusätzlich einen am Produkt ausgewiesenen Sperrgutzuschlag.
8.3 Vorbehaltlich der Selbstbelieferung wird Conrad für eine schnelle Lieferung Sorge tragen. Sollte ein Teil der Bestellung nicht sofort lieferbar sein, weil Conrad ohne eigenes Verschulden selbst nicht rechtzeitig beliefert wurde, obwohl sie bei zuverlässigen Lieferanten deckungsgleiche Bestellungen aufgegeben hat, werden die restlichen Waren ohne erneute Berechnung der Versandkostenpauschale nachgeliefert, soweit dies für den Kunden zumutbar ist.
8.4 Einige Produkte, die von Conrad aus den USA importiert werden und/oder die in den USA hergestellt wurden, unterliegen der US-Amerikanischen und anderen, insbesondere deutschen Exportkontrollbestimmungen. Der Kunde ist für die Einhaltung der Exportkontrollbestimmungen selbst verantwortlich und wird darauf hingewiesen, dass er vor dem Export von Produkten und/oder technischen Informationen, die er von Conrad erhält, erforderliche Exportlizenzen oder andere notwendige Dokumente auf seine Kosten ggf. selbst einholen muss.Der Kunde wird weiterhin darüber in Kenntnis gesetzt, dass er Produkte oder technische Informationen, die Exportkontrollbestimmungen unterliegen weder direkt noch indirekt an Personen, Firmen (Unternehmen) oder in Länder verkaufen, exportieren, reexportieren, liefern oder anderweitig weitergeben darf, sofern dies gegen US-Amerikanische oder sonstige, insbesondere deutsche Exportkontrollgesetze, -verordnungen, -beschränkungen und –bestimmungen verstößt. Der Kunde ist gesetzlich verpflichtet, alle Empfänger dieser Produkte oder technischen Informationen über die Notwendigkeit, diese Gesetze und Verordnungen zu befolgen, zu informieren. Die Verweigerung einer Ausfuhrgenehmigung berechtigt den Kunden nicht zum Rücktritt vom Vertrag oder zu Schadensersatzansprüchen. Conrad ist nicht verpflichtet, dem Kunden eine Lieferanten- oder Langzeitlieferantenerklärung auszustellen oder eine solche von ihren eigenen Vorlieferanten zu beschaffen
9. Preis, Zahlungsbedingungen
9.1 Für Onlinebestellungen über velqinarox.pro gelten die gezeigten Onlinepreise. Die Preisangaben im Onlineshop für Verbraucher sind Gesamtpreise und enthalten die gesetzliche Umsatzsteuer oder, im Falle einer Versicherungsleistung, die gesetzliche Versicherungssteuer. Gegebenenfalls zusätzlich anfallende Versandkosten werden bei den jeweiligen Produkten gesondert angegeben. Den jeweiligen Gesamtpreis und die konkrete Zusammensetzung der Preisbestandteile finden Sie, vor Kaufabschluss, in der Bestellübersicht (Check Order Page). Ihre Rechnungen können Sie im Bereich „Mein Konto“ einsehen, wenn Sie sich als Kunde registriert und sich über die Website mit Ihren Zugangsdaten angemeldet haben. Die Rechnungen werden Ihnen elektronisch im PDF-Format zum Download zur Verfügung gestellt.
9.2 Im Falle der Zahlungsart Vorauskasse lassen wir Ihnen per Mail, Fax oder auf dem Postweg unsere Bankverbindung zukommen. Ab Erhalt dieser Information muss der Kaufpreis binnen 7 Tagen auf unser Konto eingegangen sein. Im Anschluss versenden wir an Sie die bestellte Ware
9.3 Bei Vereinbarung der Zahlungsart PayPal werden Sie nach dem Absenden Ihrer Bestellung automatisch auf das sichere Zahlungsformular von PayPal weitergeleitet. Wenn Sie bereits ein PayPal Konto besitzen, loggen Sie sich einfach ein. Andernfalls klicken Sie auf Konto einrichten und folgen den Anweisungen. Innerhalb von Sekunden erhalten wir Ihre Zahlung und Ihre Ware kann bei Verfügbarkeit umgehend versandt werden.
9.4 Wir bieten auch die Zahlungsart Sofort an. Sie benötigen hierfür lediglich Kontonummer, Bankleitzahl, PIN und TAN. Nach dem Absenden Ihrer Bestellung werden Sie automatisch auf das sichere Zahlungsformular der Sofort GmbH - A Klarna Group Company weitergeleitet. Direkt im Anschluss erhalten Sie die Transaktion bestätigt. Dabei erhalten wir die Überweisungsgutschrift unmittelbar. Grundsätzlich kann jeder Internetnutzer Sofort als Zahlungsart nutzen, wenn er über ein freigeschaltetes Online-Banking-Konto mit PIN/TAN-Verfahren verfügt. Bitte beachten Sie, dass bei einigen wenigen Banken Sofort noch nicht verfügbar ist. Nähere Informationen, ob Ihre Bank diesen Dienst unterstützt erhalten Sie hier: https://www.sofort.com/ger-DE/general/fuer-kaeufer/fragen-und-antworten/
9.5 Bei Vereinbarung der Zahlungsart Bankeinzug erteilen Sie uns jeweils eine Einzugsermächtigung (= SEPA-Lastschriftmandat). Der Rechnungsbetrag wird erst 16 Tage nach der Rechnungsstellung von uns abgebucht. Die Rechnungsstellung erfolgt mit Annahme der Bestellung.
9.6 Sollten Sie Zahlung per Kreditkarte gewählt haben, müssen die erforderlichen Angabe bei Abgabe der Bestellung an uns übermittelt werden. Die Belastung Ihrer Kreditkarte erfolgt zu dem Zeitpunkt, zu dem wir Ihre Bestellung annehmen.
9.7 Bei Auswahl der Zahlungsart Rechnungskauf wird der Kaufpreis fällig, nachdem die Ware geliefert und in Rechnung gestellt wurde. Bitte überweisen Sie den eingetragenen Rechnungsbetrag ohne Abzug innerhalb von 16 Tagen nach Rechnungsstellung.
9.8 Zur Absicherung des Kreditrisikos behält sich Conrad Electronic das Recht vor, eine Bonitätsprüfung vorzunehmen und die Ware zurückzuhalten bis eine Bestätigung der Einleitung des Zahlungsvorgangs bei Conrad Electronic SE vorliegt.
10. Eigentumsvorbehalt
Conrad behält sich das Eigentum an allen Waren, die von ihr an einen Kunden ausgeliefert werden, bis zur vollständigen Zahlung der gelieferten Waren vor.11. Gewährleistung
11.1 Für alle Waren gilt das gesetzliche Mängelhaftungsrecht. Bei Sachmängeln gilt die Beschaffenheitsvereinbarung gegenüber den objektiven Anforderungen vorrangig.
11.2 Sollten gelieferte Waren offensichtliche Transportschäden aufweisen, wird der Kunde gebeten, solche Fehler möglichst umgehend gegenüber Conrad zu reklamieren. Die Versäumung dieser Rüge hat allerdings für Ihre gesetzlichen Ansprüche und deren Durchsetzung, insbesondere Ihre Gewährleistungsrechte keinerlei Konsequenzen. Sie helfen uns aber, unsere eigenen Ansprüche gegenüber dem Frachtführer bzw. der Transportversicherung geltend machen zu können. Handelt der Kunde als Kaufmann im Sinne des § 1 HGB, gilt für ihn die kaufmännische Untersuchungs- und Rügepflicht nach § 377 HGB.
11.3 Die Haftungsdauer für Gewährleistungsansprüche für in den jeweiligen Angeboten als generalüberholte und/oder Vorführware gekennzeichnete gebrauchte Ware richtet sich nach dem Gesetz. Die jeweilige Gewährleistungsfrist beginnt mit der Ablieferung der Ware beim Kunden. Die vorstehenden Einschränkungen gelten nicht bei vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Vertragsverletzungen sowie Arglist, im Falle, dass schuldhaft Schäden an Leben, Gesundheit oder Körper entstanden sind, im Rahmen einer Beschaffenheits- und/oder Haltbarkeitsgarantie, sofern wir eine solche bezüglich der gelieferten Ware abgegeben haben, oder soweit der Anwendungsbereich des Produkthaftungsgesetzes eröffnet ist. Im Übrigen gelten für die Gewährleistung die gesetzlichen Bestimmungen, insbesondere die zweijährige Verjährungsfrist aus § 438 Abs. 1 Nr. 3 BGB.
12. Garantien
12.1 Sollten Hersteller der von Ihnen ausgewählten Produkte gegebenenfalls eine Herstellergarantie ausloben, werden hierdurch nur die Hersteller und nicht Conrad verpflichtet, es sei denn, Conrad hat ausdrücklich eine Garantie dem Kunden gegenüber übernommen. Ausführliche Informationen zu gegebenenfalls geltenden zusätzlichen Herstellergarantien und deren genaue Bedingungen finden Sie jeweils beim Produkt und auf besonderen Informationsseiten im Onlineshop.
12.2 Sofern Sie eine ausgelobte Garantie in Anspruch nehmen oder sich auf eine solche beziehen wollen, stehen Ihnen unbeschadet der gesetzlichen Ansprüche die Rechte aus der entsprechenden Garantie zu, zu den in der Garantieerklärung angegebenen Bedingungen, jeweils gegenüber dem entsprechenden Garantiegeber. Garantiebedingungen finden Sie beim Produkt (Herstellergarantien) oder für Conrad eigene Garantieprogramme unter www.velqinarox.pro.
12.3 Soweit Conrad im Rahmen der Gewährleistung (Ziffer 11) oder Garantie eine Ware austauscht, wird bereits heute vereinbart, dass das Eigentum an der auszutauschenden Ware wechselseitig in dem Zeitpunkt vom Kunden auf Conrad bzw. umgekehrt übergeht, in dem einerseits Conrad die Ware vom Kunden zurückgesandt bekommt bzw. der Kunde die Austauschlieferung von Conrad erhält.
13. Haftung
Conrad, ihre gesetzlichen Vertreter und ihre Erfüllungsgehilfen haften dem Kunden in Fällen positiver Forderungsverletzung, Verzug, Unmöglichkeit, unerlaubter Handlung sowie aus sonstigem Rechtsgrund (ausgenommen vorvertragliche Verletzungen) wie folgt:
13.1 Conrad haftet aus jedem Rechtsgrund uneingeschränkt:
- bei vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Vertragsverletzungen sowie Arglist,
- im Falle, dass schuldhaft Schäden an Leben, Gesundheit oder Körper entstanden sind,
- im Rahmen einer Beschaffenheits- und/oder Haltbarkeitsgarantie, sofern wir eine solche bezüglich der gelieferten Ware abgegeben haben,
- soweit der Anwendungsbereich des Produkthaftungsgesetzes eröffnet ist.13.2 Lediglich bei einer fahrlässigen Verletzung von wesentlichen Vertragspflichten (Kardinalspflichten) ist die Haftung von Conrad begrenzt auf den typischen, vorhersehbaren Schaden. Wesentliche Vertragspflichten sind Pflichten, die der Vertrag dem Verkäufer nach seinem Inhalt zur Erreichung des Vertragszwecks auferlegt, deren Erfüllung also die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf.
13.3 Wir weisen darauf hin, dass bei Gewährleistungsarbeiten Datenverluste entstehen können. Sorgen Sie daher für eine regelmäßige Datensicherung. Wir gehen davon aus, dass Sie eine Datensicherung vorgenommen haben, ansonsten unterrichten Sie uns bitte. Die Haftung für Datenverluste ist auf den Wiederherstellungsaufwand bei Vorhandensein einer Sicherungskopie beschränkt, es sei denn die Datenverluste wurden von Conrad vorsätzlich oder grob fahrlässig herbeigeführt. Ansonsten wird mit Ausnahme der Fälle eines Vorsatzes oder grober Fahrlässigkeit eine Haftung ausgeschlossen.
13.4 Die vorstehenden Regelungen (Ziffer 12 und Ziffer 13.1 – 13.3) geben den vollständigen Haftungsumfang von Conrad, ihrer gesetzlichen Vertreter und ihren Erfüllungsgehilfen wieder.
14. Alternative Streitbeilegung
Zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle sind wir nicht verpflichtet und grundsätzlich nicht bereit.
15. Anwendbares Recht, Gerichtsstand
15.1 Für sämtliche Rechtsgeschäfte und Rechtsverhältnisse zwischen Conrad und dem Kunden gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Übereinkommens über Verträge über den internationalen Warenkauf, gegenüber Verbrauchern jedoch nur insoweit, als dem Verbraucher nicht der Schutz entzogen wird, der ihm durch zwingende Bestimmungen des Staates gewährt wird, indem er seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat.
15.2 Ausschließlicher Gerichtsstand ist Amberg oder ein anderer gesetzlicher Gerichtsstand nach Wahl von Conrad, soweit der Kunde ein Kaufmann im Sinne des Handelsgesetzbuches oder eine Körperschaft des öffentlichen Rechts ist.
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General Terms and Conditions of Delivery to Business Customers (B2B)
(“TCD”) – Version 1, as of 13 September 2026
of Conrad Electronic SE, Klaus-Conrad-Str. 1, 92242 Hirschau, Germany (“Seller”)
In the interest of easier readability, the simultaneous use of masculine, feminine or other gender forms has been avoided. All personal or possessive pronouns or other references apply to all genders.
1. Scope of application of these TCD
1.1 General terms and conditions of delivery. These TCD shall only apply if the customer (“Customer”) is a trader (Unternehmer) within the meaning of Sec. 14 of the German Civil Code (Bürgerliches Gesetzbuch, BGB), a legal entity under public law or a special fund under public law. These TCD shall apply (subject to sentence 1) to all purchase agreements between the Seller as seller and the Customer as buyer regarding movable objects, digital content or goods with digital elements ("Goods" and each individually “Good”), regardless of whether the Seller itself manufactures or purchases the Goods ("Purchase Agreements" and each individually "Purchase Agreement"). These TCD shall also apply (subject to sentence 1) to all future Purchase Agreements without requiring a renewed reference in the respective individual case.
1.2 Special terms and conditions for additional services. To the extent that the Customer wants to utilise services offered by the Seller in addition to the delivery of Goods, additional special terms and conditions may apply thereto. In the event of any conflicts with these TCD, the relevant special terms and conditions shall take precedence.
1.3 Customer terms and conditions. Terms and conditions of the Customer or a Third Party (as defined in Sec. 1.4), regardless of whether they deviate from, conflict with or supplement these TCD ("Other T&Cs"), shall only become a part of the contract to the extent that the Seller expressly consents to the application of such Other T&Cs in text form. Silence, the lack of objection while being aware of Other T&Cs and references to communications that contain or refer to Other T&Cs shall not constitute such express consent.
1.4 Third Parties. "Third Party" within the meaning of these TCD means any person who is neither the Seller nor the Customer (the Seller and the Customer each individually "Party" and collectively "Parties"), regardless of whether such person is an affiliated entity of a Party.
2. Conclusion of contract and third-party offers
2.1 Offer and conclusion of contract.
(a) Offers of Goods by the Seller, in particular on websites, in electronic catalogues or physical prospectuses, shall not be legally binding offers.
(b) Orders of Goods by the Customer shall be legally binding offers to conclude a Purchase Agreement. The Customer shall be bound to its offer for fourteen (14) calendar days from its submission (the day of submission to be included in the calculation of the commitment period) (“Commitment Period”).
(c) The Seller may accept the Customer’s offer within the applicable Commitment Period. Acceptance may be made by express declaration to that end in text form or by delivery of the Goods to the Customer or a Third Party designated by the Customer. In that regard, the Parties agree that a mere order confirmation, order receipt confirmation or similar as well as a dispatch announcement or confirmation shall not yet constitute acceptance.
(d) Where an electronic procurement system used by the Customer (e.g., via EDIFACT) requires the transmission of an order response (e.g., in the message type ORDRSP), the Parties agree that such an automatically sent message of the Seller shall serve solely to facilitate the technical data processing in the Customer's system and does not constitute a legally binding declaration of acceptance. Rather, also in this case, the conclusion of the Purchase Agreement shall be governed exclusively by lit. (c) above.
2.2 Third-party offers. The Seller may now or in the future offer Third Parties the opportunity to use the website www.velqinarox.pro to sell their goods. Information about the Third Party may be viewed via the linked company name. The purchase agreement concluded upon a sale of third-party goods shall be entered into exclusively with the Third Party and not with the Seller, unless expressly stated otherwise on the website. The Seller advises to carefully review the terms and conditions and privacy policy of the Third Party.
3. Prices and payment
3.1 Prices. All prices are net of value-added tax under applicable law and a flat-rate shipping fee depending on the Good and country of destination as listed under https://www.velqinarox.pro/de/service/lieferung-und-abholung/lieferarten.html.
3.2 Due date and default. Invoice amounts shall be paid within fourteen (14) calendar days of delivery of the Goods to the Customer or a Third Party designated by the Customer and receipt of the invoice by the Customer. The invoice amount shall bear interest at the default interest rate under applicable law starting from the date of default. The Seller’s right to demand compensation for further damage caused by such default shall remain unaffected.
3.3 Set-off and retention. The Customer may only set off counterclaims or withhold payments based on counterclaims to the extent that such counterclaims are undisputed or have been established in a final and unappealable decision or arise from the same Purchase Agreement under which the relevant delivery of the Goods was or is to be made.
4. Delivery
4.1 Partial delivery. The Seller may make partial deliveries to the extent such partial deliveries are not unacceptable for the Customer, for example where partial deliveries are of interest to the Customer according to the contract purpose and the Customer does not incur any significant additional work or any additional costs.
4.2 Shipment and packaging. The Seller shall have discretion to determine the type of shipment, in particular the carrier, shipping route and packaging.
4.3 Delivery dates. Delivery periods and dates indicated by the Seller shall be understood only as estimate, unless (and then only to the extent that) the relevant period or date was expressly assured or agreed as firm. Delivery periods and dates shall refer to the time of handover of the Goods to the (first, if there is more than one) forwarder, carrier or other Third Party commissioned with transportation; this shall also apply where the Seller instructs a supplier to deliver the Goods directly to the Customer or a Third Party designated by the Customer.
4.4 Force majeure. In the event of force majeure or other extraordinary events that are not foreseeable at the time the Purchase Agreement is concluded (including events such as operational disruptions of any kind, difficulties in material, raw material or energy procurement, transportation delays, industrial actions such as strikes and legitimate lockouts, labour shortages, difficulties in obtaining necessary official permits, governmental actions and missing, incorrect or late deliveries by suppliers despite a matching cover transaction made by the Seller) and that the Seller is not responsible for and that delay or hinder delivery, the following shall apply: To the extent such events delay delivery temporarily, the delivery periods shall be extended or the delivery dates postponed by the duration of the hindrance plus a reasonable lead-time period. To the extent such events make delivery significantly more difficult or impossible not only temporarily, the Seller may rescind the Purchase Agreement by notice to the Customer in text form. To the extent the Customer cannot reasonably be expected to accept delivery of the Goods as a result of the delay, the Customer may rescind the Purchase Agreement by notice to the Seller in text form.
4.5 Incoterm. DAP (Delivered at Place) Incoterms 2020 shall apply in relation to the delivery address specified by the Customer (whether this is an own address of the Customer or an address of a Third Party designated by the Customer, the recipient so specified by the Customer, whether the Customer itself or a Third Party designated by the Customer, “Recipient”); risk shall pass to the Customer when the Goods are placed at the Recipient’s disposal on the arriving means of transport, ready for unloading. This shall also apply where partial deliveries are made or where the Seller provides other services, including installation, in addition to the delivery of the Goods.
4.6 Retention of title. The Seller shall retain title in the Goods until all current and future claims under the Purchase Agreement have been paid in full. The Customer may dispose of the Goods subject to retention of title in the ordinary course of business. Pledges and transfers by way of security shall not be permitted. The Customer hereby assigns to the Seller, by way of security, all claims arising from any resale or taking the place of the Goods subject to retention of title, such as insurance claims or claims for loss or destruction. The Seller hereby accepts such assignment. The Seller authorises the Customer to collect the claims assigned to the Seller in its (the Customer’s) own name. The Seller may revoke such authorisation in the event of default of payment by the Customer. If the Seller is unreasonably oversecured by the security assignment it shall grant release to such extent so as to reduce its security to a reasonable level.
5. Software
To the extent that the Goods contain software and the Seller grants the Customer a license thereto in connection with the Purchase Agreement, any license terms and conditions of the software provider and/or the Seller shall apply. The Seller shall provide the Customer with such license terms and conditions on request.
6. Defectiveness
6.1 General. The Customer’s rights in the event of defects shall be determined by applicable law, unless otherwise specified in these TCD, in particular Secs. 6 and 7 hereof. The Customer’s rights under separate guarantees provided by the Seller or by manufacturers shall in any case remain unaffected. Secs. 6.3 to 6.6 shall not apply if the last agreement in the supply chain is (i) a purchase agreement under which a consumer purchases a good from a trader or (ii) an agreement for the provision of digital content by a trader to a consumer against payment of a price.
6.2 Obligation to examine and obligation to notify defects. The Goods shall be examined by the Customer or a Third Party designated by the Customer without undue delay after delivery to the Customer or a Third Party designated by the Customer. The Goods shall be deemed approved by the Customer with regard to obvious defects or other defects that could have been detected by a careful examination performed without undue delay, unless the Customer sends a notice of defects in text form to the Seller without undue delay, but in any case within fourteen (14) calendar days after delivery. The Goods shall be deemed approved by the Customer with regard to other defects, unless the Customer sends a notice of defects in text form to the Seller without undue delay, but in any case within fourteen (14) calendar days after the date the defect became apparent. At the Seller’s request, the Customer shall return rejected Goods, or procure that rejected Goods are returned, to the Seller or a Third Party designated by the Seller at the Customer’s cost; if a notice of defects is justified, the Seller shall reimburse the Customer for any necessary costs incurred in this respect.
6.3 Cure of defects. If the Goods delivered have defects, the Seller shall have the right and obligation, under the other conditions of, and in accordance with, these TCD, in particular Secs. 6.4 and 6.5 hereof, to cure such defects within a reasonable period of time, at the Seller’s discretion, either by removing such defects or by delivering Goods free of defects.
6.4 Goods the manufacturer of which is not the Seller. In the event of defects of the Goods delivered the manufacturer of which is not the Seller, the Seller shall, at its discretion, either assert its claims for defects against the manufacturer(s) and/or supplier(s) (“Seller Claims For Defects”) for the account of the Customer or assign such claims to the Customer. In such case, the Customer shall have claims for defects against the Seller, under the other conditions of, and in accordance with, these TCD only to the extent that enforcement of the Seller Claims For Defects was unsuccessful (in the form of a last-instance finding that no claims exist or of a fruitless foreclosure attempt) or is futile, e.g. due to insolvency. Where the Seller assigns the Seller Claims For Defects to the Customer, the Seller shall provide the Customer with the information and documents available to the Seller that are reasonably necessary for enforcement of the Seller Claims For Defects by the Customer. For as long as the judicial enforcement (by the Seller or the Customer) of the Seller Claims For Defects is ongoing, the limitation period in respect of the Customer’s claims for defects against the Seller shall be suspended. The preceding sentences of this Sec. 6.4 shall apply accordingly where the Seller is the manufacturer of the delivered Goods and the same are defective due to a defect in a component contained in the Goods that is manufactured by a person other than the Seller.
6.5 Goods with manufacturer guarantee. Where a manufacturer guarantee exists in relation to the Goods delivered, the Customer shall have claims for defects against the Seller, under the other conditions of, and in accordance with, these TCD only to the extent that enforcement of such guarantee claims against the manufacturer was unsuccessful (in the form of a last-instance finding that no claims exist or of a fruitless foreclosure attempt) or is futile, e.g. due to insolvency. This shall not apply to the extent that the scope of the manufacturer guarantee does not fully cover the Customer’s claims for defects against the Seller that exist subject to this Sec. 6.5. For the purpose of asserting potential guarantee claims, the Seller shall make available to the Customer any information about the manufacturer that is available to the Seller. For as long as the judicial enforcement by the Customer of the guarantee claims against the manufacturer is ongoing, the limitation period in respect of the Customer’s claims for defects against the Seller shall be suspended.
6.6 Statute of limitations. The limitation period for claims of the Customer for defects of the Goods delivered is one (1) year from delivery of the Goods to the Customer or a Third Party designated by the Customer. This period shall not apply to claims for defects of an item that, according to its usual purpose, has been used for a building and has caused its defectiveness, shall not apply to claims for damages based on injury to life, limb or health or based on any intentional or grossly negligent breach of obligations by the Seller, its legal representatives or its vicarious agents and shall not apply to any obligations to compensation under applicable mandatory product liability laws, each of which are subject to the limitation periods under applicable law. Sec. 6.1 sentences 2 and 3 shall remain unaffected.
7. Liability
7.1 Slight negligence. The Seller shall be liable for slight negligence only in cases of breach of material contractual obligations. This includes obligations the Seller specifically owes to the Customer in accordance with the content and purpose of the Purchase Agreement and whose fulfilment is essential to the proper performance of the Purchase Agreement in the first place and on whose compliance the Customer can rely and regularly relies.
7.2 Lost profit. The Seller’s liability for loss of profits, loss of anticipated savings and any other consequential, indirect or incidental damage shall be excluded.
7.3 Reimbursement of expenditure. The Seller’s liability for reimbursement of wasted expenditure shall be limited to expenditure typical for the type of Purchase Agreement relevant in the respective individual case.
7.4 Limitation of liability. In addition, the Seller’s liability shall be limited:
(a) to the typical, foreseeable damage that may occur in the type of Purchase Agreement relevant in the respective individual case;
(b) to cases that, per occurrence of damage, exceed an amount of EUR 30.00 or an amount of one percent (1%) of the agreed price; and
(c) as far as delay damages are concerned, to five percent (5%) of the agreed price of the Goods concerned.
7.5 Other limitations of liability for loss of data. Without prejudice to Secs. 7.1 to 7.4, the Seller shall only be liable for loss of data to the extent that the Customer has demonstrably backed up the relevant data regularly, according to the current state of the art and in a manner appropriate for the significance of the content. In any case, liability for loss of data shall be limited to the expense of restoring the data from an existing backup copy.
7.6 Exceptions. The limitations and exclusions of liability in Secs. 7.1 to 7.5 shall not apply to:
(a) any liability for injury to life, limb or health;
(b) any obligations to compensation under applicable mandatory product liability laws;
(c) any intentional or grossly negligent breaches of obligations by the Seller, its legal representatives or its vicarious agents; and
(d) any liability under any guarantees provided.
8. Restrictions under foreign trade law
8.1 Sanctions. The Customer undertakes, in respect of the Goods, to comply with any applicable foreign trade law provisions, including any economic and financial sanctions laws, embargo and export control provisions and other trade restrictions imposed, administered or enforced, in particular, by the United Nations, the European Union or any of its member states, the United Kingdom or the United States of America (“Sanctions”). This shall also apply to any resale or other transfer of the Goods. To the extent that, at the Customer’s request, the Seller delivers the Goods outside the Seller’s country of residence, the Customer shall inform the Seller without undue delay in text form of any relevant Sanctions relating to the country of destination.
8.2 Sanctioned persons. The Customer warrants that neither the Customer itself nor any of its subsidiaries are (i) a Sanctioned Person or (ii) directly or indirectly owned or directly or indirectly controlled by a Sanctioned Person. The Customer shall inform the Seller without undue delay in text form if this is no longer the case. “Sanctioned Person” shall mean any natural or legal person listed, in particular, on a sanctions list of the United Nations, the European Union or any of its member states, the United Kingdom or the United States of America.
8.3 Arms-related, nuclear, weapons-related or military use. The Customer shall give notice in text form, before conclusion of the Purchase Agreement, where the Goods are intended for arms-related, nuclear, weapons-related or military use outside the European Union requiring approval or where such use cannot be ruled out. Failure to provide such notice shall be deemed an undertaking that no such use will take place. If concrete evidence indicates the possibility of such use, the Seller may arrange for an inspection by the competent authority or request this from the Customer, without any claims available to the Customer based on resulting delays.
8.4 No (re-)export to Russia or Belarus. The Customer shall not, directly or indirectly, sell, deliver, transfer, export or re-export any goods, software, technology or other services supplied under the Purchase Agreement to Russia or Belarus or for use in Russia or Belarus to the extent this would violate EU sanctions, export control provisions or other applicable legal provisions, in particular Council Regulation (EU) No. 833/2014 or Council Regulation (EC) No. 765/2006. The Customer shall make every effort to ensure that the purpose of sentence 1 is not thwarted by any Third Party in the further supply chain (in particular, by potential resellers). A breach of sentence 1 or sentence 2 constitutes a material breach of contract and entitles the Seller, in particular, to terminate with immediate effect and to claim damages. The Customer shall inform the Seller without undue delay in text form of any known or imminent breach of these provisions (including by any Third Party in the supply chain) and shall, upon the Seller’s request, provide to the Seller without undue delay in text form all information necessary for verification.
9. Duties to delete data
9.1 Deletion. When returning Goods with storage media (e.g. hard drives, USB sticks etc.) to the Seller, for whatever reason (warranty, repair, reversal of the purchase etc.), the Customer shall back up, and subsequently delete from the Goods in a permanent and secure manner, any data stored on such Goods, in particular personal or confidential data, before the return of such Goods.
9.2 No responsibility of the Seller. The Seller cannot ensure that all data is permanently deleted and shall not be liable for access to data by any Third Party. The Customer shall indemnify the Seller against any claims that may result from the fact that the Goods or related data carriers still contained data. This shall also apply to any claims of any Third Party. If data is still contained, it shall not be subject to confidentiality.
10. Voluntary rights of rescission or return
Any rights of rescission or return granted to the Customer outside of these TCD by individual agreement or by terms and conditions of the Seller shall remain unaffected by these TCD.
11. Miscellaneous
11.1 Confidentiality. All not publicly known prices, discounts and other commercial terms disclosed by the Seller, or at the Seller’s instigation, to the Customer in connection with the Purchase Agreement or the delivery of the Goods (“Confidential Information”) shall be treated as confidential by the Customer for a period of five (5) years after conclusion of the Purchase Agreement. The Customer may only disclose Confidential Information to Third Parties during this period to the extent that it cannot be recognised that such Confidential Information originates from the Seller. There shall be no obligation to confidentiality:
(a) vis-à-vis affiliated entities of the Customer, provided that the Customer ensures that such affiliated entities are bound to the same confidentiality as the Customer itself (the Customer being liable for any breaches of confidentiality by any of its affiliated entities in the same manner as for its own breaches);
(b) vis-à-vis courts and public authorities, to the extent there is a legal obligation to disclose Confidential Information; or
(c) to the extent that Confidential Information has become publicly known through no fault of the Customer nor of any of its affiliated entities to which the Customer has disclosed such Confidential Information.
11.2 Headings. Headings contained in these TCD are merely for convenience and irrelevant for the interpretation of the TCD.
11.3 Choice of law. The Purchase Agreement (including its preceding negotiations) and these TCD shall be exclusively governed by, and construed in accordance with, the substantive law of the country in which the Seller has its seat. The conflict-of-law rules of that country and the United Nations Convention on Contracts for the International Sale of Goods of 11 April 1980 (CISG) shall not apply.
11.4 Place of jurisdiction. The exclusive – including international – place of jurisdiction for all disputes arising out of or in connection with the Purchase Agreement or these TCD, including regarding their respective validity and quasi-contractual or non-contractual claims, shall be – subject to the two following sentences – the seat of the Seller. The Seller is entitled to bring an action at the general place of jurisdiction of the Customer. Conflicting mandatory law, in particular with respect to exclusive places of jurisdiction (if any), shall remain unaffected.
11.5 Severability. Should any existing or future provision of the Purchase Agreement, in whole or in part, violate mandatory law or be or become invalid for any other reason, the validity of the remainder of the Purchase Agreement shall remain unaffected. The preceding sentence shall apply accordingly to these TCD. Should the Purchase Agreement in its existing or future version contain any gaps (including as a result of the invalidity of any provisions contained in the Purchase Agreement), those legally valid provisions shall be deemed agreed to fill such gaps which the Parties would have agreed upon according to the economic objectives and the purpose of the Purchase Agreement had the Parties been aware of the gap. The preceding sentence shall apply accordingly to these TCD.
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Rückgaberechts-Richtlinie für Lieferungen an Geschäftskunden (B2B)
Version 1, Stand 13.09.20261. Der Verkäufer gewährt dem Kunden das Recht, die beim Verkäufer gekaufte Ware (nicht hingegen Ware, die der Kunde über einen vom Verkäufer oder ein verbundenes Unternehmen des Verkäufers betriebenen Marktplatz bei einem Dritten gekauft hat), soweit sie nicht gemäß Ziff. 4 vom Rückgaberecht ausgenommen ist, ohne Angabe von Gründen nach näherer Maßgabe der folgenden Ziffern zurückzugeben (nachstehend „Rückgaberecht“ genannt).
2. Zur Ausübung des Rückgaberechts hat der Kunde innerhalb von vierzehn (14) Kalendertagen, beginnend an dem Tag, an dem der Kunde oder ein von dem Kunden benannter Dritter, der nicht der Transporteur ist, die Ware in Besitz genommen hat (nachstehend „Inbesitznahme“ genannt),
(i) die Rücksendung unter https://returns.parcellab.com/velqinarox.pro/de/ (nachstehend „Retourenportal“ genannt) anzumelden und
(ii) die Ware an die auf dem vom Retourenportal ausgegebenen Rücksendelabel genannte Rücksendeadresse zu senden (maßgeblich für die Fristwahrung ist der erste Scan des Transporteurs der Rücksendung und die Gefahr der Rücksendung trägt der Kunde).
Das Rückgaberecht erlischt, wenn die Handlung gemäß (i) und/oder (ii) nicht innerhalb der vorgenannten Frist erfolgt.
3. Bei berechtigter und ordnungsgemäßer Ausübung des Rückgaberechts erhält der Kunde bei Zahlung per Kreditkarte, Vorauskasse oder Online-Zahlungsdienst eine Erstattung des Kaufpreises über dasselbe Zahlungsmittel. Bei Kauf auf Rechnung oder Bankeinzug erfolgt eine Gutschrift auf das Conrad-Kundenkonto, die vorrangig mit offenen, fälligen Forderungen des Verkäufers gegen den Kunden verrechnet wird; ein etwaiger verbleibender Überschuss wird nach Mitteilung einer gültigen Bankverbindung ausgezahlt.
4. Das Rückgaberecht gilt nicht für
a. Ware, die der Kunde in einem physischen Verkaufsgeschäft gekauft hat;
b. als gebraucht verkaufte Ware;
c. als neu verkaufte Ware, die zum Zeitpunkt der Inbesitznahme unbenutzt, unbeschädigt und vollständig war, dies aber nun nicht mehr ist (wobei auch die Inbetriebnahme, der Einbau, der Aufbau eines Bausatzes oder das Öffnen einer objektiv erforderlichen Schutzhülle oder Versiegelung die Eigenschaft als benutzt begründet, nicht aber das bloße Öffnen einer Umverpackung zur Prüfung der Ware auf offensichtliche Mängel);
d. Ware, bzgl. derer der Kunde vor dem Kauf auf den Ausschluss des Rückgaberechts hingewiesen wurde (mit oder ohne Angabe eines Grundes für den Ausschluss des Rückgaberechts);
e. Ware, die online heruntergeladen wurde;
f. Ware, die nach Kundenspezifikationen angefertigt oder konfiguriert wird (einschließlich aus Standardkomponenten, wie z. B. individuell konfigurierte Hardware mit oder ohne Softwareinstallationen);
g. Meterware (für den Kunden zugeschnittene Kabel etc.);
h. Unvollständige Packs, d. h. eine Zusammenstellung mehrerer, in der Regel ähnlicher oder zueinander passender, Produkte, die zu einem Gesamtpreis verkauft werden;
i. Apple BTO (Built-to-Order)-Geräte und Apple CTO (Configure-to-Order)-Geräte; und
j. kalibrierte Geräte.
5. Vor Ausübung des Rückgaberechts ist der Kunde verpflichtet, sämtliche auf oder an der Ware befindlichen personenbezogenen Daten zu entfernen. Mit Ausübung des Rückgaberechts stimmt der Kunde zu, dass die Ware in das Eigentum des Verkäufers übergeht und dieser allein darüber entscheiden kann, wie er die Ware weiterverwendet (einschließlich eines erneuten Verkaufs).
6. Die Kosten der Rücksendung trägt der Kunde. Nutzt der Kunde für den Rückversand ein vom Verkäufer vorfrankiertes Rücksendelabel, zieht der Verkäufer nach seiner Wahl die Rücksendekosten von der Höhe der Gutschrift oder Erstattung gemäß Ziff. 3 ab oder stellt dem Kunden die Rücksendekosten in Rechnung.
7. Die gesetzlichen Rechte des Kunden bleiben – unter den Voraussetzungen und nach Maßgabe der Allgemeinen Geschäftsbedingungen für Lieferungen an Geschäftskunden (B2B) in der jeweils geltenden Fassung, insbesondere Ziff. 6 und 7 – in vollem Umfang erhalten und werden durch diese Rückgaberechts-Richtlinie für Lieferungen an Geschäftskunden (B2B) nicht berührt.
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Right of Return Policy regarding Deliveries to Business Customers (B2B)
Version 1, as of 13 September 2026
1. The Seller offers the Customer the option to return, without stating a reason, the goods purchased from the Seller (but not any goods purchased by the Customer from a third-party provider via any marketplace operated by the Seller or any affiliate of the Seller), provided they are not excluded from the right of return by the following Section 4, in accordance with the following Sections (hereinafter “Right of Return”).2. To exercise the Right of Return, the Customer shall, within fourteen (14) calendar days beginning on the day on which the Customer or a third party designated by the Customer, other than the transportation service provider, has taken possession of the goods (hereinafter “Takeover of Possession”),
(i) register the return at https://returns.parcellab.com/velqinarox.pro/de/ (hereinafter “Returns Portal”); and
(ii) send the goods to the return address stated on the return label issued by the Returns Portal (whereby the first scan of the return by the transportation service provider is decisive for compliance with the deadline, and the risk of return is borne by the Customer).
The Right of Return shall lapse if the action required under (i) and/or (ii) is not taken within the aforementioned period.
3. In the event of a justified and proper exercise of the Right of Return, the Customer shall receive a refund of the purchase price by the same means of payment where payment was made by credit card, advance payment or by an online payment service. Where payment was made by direct debit or where a purchase on account was made, a credit note shall be issued to the Customer’s Conrad customer account; such credit note shall be set off primarily against any outstanding and due claims of the Seller against the Customer, and any remaining surplus shall be paid out after the Customer has provided valid bank account details.
4. The Right of Return does not apply to
a. goods purchased by the Customer in a physical retail store;
b. goods sold as used;
c. goods sold as new that were unused, undamaged and complete at the time of the Takeover of Possession, but are no longer in the original condition (whereby the initial setup, installation, assembly of a kit or the opening of an objectively required protective cover or seal shall also result in the goods qualifying as used, but not the mere opening of the outer packaging in order to inspect the goods for obvious defects);
d. goods for which the Customer was informed of the exclusion of the Right of Return prior to the purchase (whether or not a reason for the exclusion of the Right of Return was stated);
e. goods that have been downloaded online;
f. goods that are manufactured or configured according to customer specifications (including from standard components, such as individually configured hardware with or without software installations);
g. goods sold by the meter (cables cut to length for the Customer, etc.);
h. incomplete packs, i.e. a compilation of several, usually similar or matching, products sold and priced as a unit;
i. Apple BTO (Built-to-Order) devices and Apple CTO (Configure-to-Order) devices; and
j. calibrated devices.
5. Before exercising the Right of Return, the Customer shall remove all personal data stored on or contained in the goods. In exercising the Right of Return, the Customer agrees that ownership of the goods shall be transferred to the Seller, and that it is within the Seller’s sole discretion how to further proceed with the goods (including re-sale).
6. The costs of the return shall be borne by the Customer. Where the Customer uses a return label prepaid by the Seller for the return shipment, the Seller shall, at the Seller’s option, either deduct the costs of the return from the amount of the credit note or refund pursuant to Section 3 or invoice the costs of the return to the Customer.
7. The Customer's rights under applicable law shall – subject to the conditions of, and in accordance with, the General Terms and Conditions of Delivery to Business Customers (B2B) as amended from time to time, in particular Sections 6 and 7 thereof – remain preserved in full and shall not be affected by this Right of Return Policy regarding Deliveries to Business Customers (B2B).